Verein für Heimat und Kultur Kernen im Remstal




 
 



 

Glockenkelter

Foto: Jürgen Lieb

 

     
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Unsere Broschüren:

- Historischer Ortsrundgang Rommelshausen

- Historischer Ortsrundgang Stetten

Archiv:

- "Im Blickpunkt" - das Infoblatt des Heimatvereins, Nr. 1 - 30

- Fotos von der Besichtigung der Hangweide am 21. April 2018 im Rahmen der Bürgerbeteiligung hier!

- Die Flipchartblätter von der Bürgerbeteiligung zum Thema Hangweide sehen Sie hier


Veranstaltungsrückblick:


15. September 2018: Ortsführung Rommelshausen Oberdorf. Rundgang: Über das Schweizerhaus, den Schafhof, das Große Haus und den Lammbrunnen zum Feuerwehrgerätehaus. Anhand alter Fotos können Sie die Ortsentwicklung nachvollziehen,
Sie erfahren Besonderes aus der Ortsgeschichte.Die Führung ist für alteingesessene „Römer“ und Zugezogene gleichermaßen interessant.Treffpunkt: Wird bei der Anmeldung bekannt gegeben. Anmeldung:
- FOCUS-Ortsfuehrung-Rom@web.de
- Jürgen Lieb, Tel. 0152 / 0590 8078


13. Oktober 2018: Ortsführung: Rommelshäuser kirchliche Gemeinden, Teil 1. In dieser Führung erfahren Sie Interessantes und Wissenswertes über die Geschichte verschiedener kirchlicher Gemeinden aus Rommelshausen. Der Rundgang beschäftigt sich mit der Landeskirchlichen Gemeinschaft, der Munderschen Gemeinschaft und der evangelischen Mauritiuskirche. Treffpunkt: Wird bei der Anmeldung bekannt gegeben. Anmeldung:
- FOCUS-Ortsfuehrung-Rom@web.de
- Jürgen Lieb, Tel. 0152 / 0590 8078


9. September 2018, 11 Uhr:
Tag des offenen Denkmals - Villa rustica in Rommelshausen

(Aufnahme des Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg)

Mitten in den Streuobstwiesen von Rommelshausen liegt die römische Ruine einer Villa rustica versteckt zwischen den Obstbäumen. Wie es so archäologische Grabungen an sich haben, ist erhalten geblieben, was unter der Erde versteckt blieb und durch die Bodenbearbeitung der Landwirtschaft nicht abgetragen worden ist.

Der große Archäologe Oscar Paret hat schon vor fast einhundert Jahren darauf hingewiesen, dass sich an dieser Stelle ein römisches Hofgut befinden muss. Stein- und Ziegelfunde haben die Erinnerung daran immer wachgehalten.

In den 70er Jahren wurde dann durch eine örtliche ehrenamtliche Initiative eine Grabungskampagne angestoßen und durch die Denkmalpflege begleitet. So konnte neben dem Hauptgebäude auch die Umfassungsmauer des 75 Ar großen Grundstückes mitsamt den Eckgebäuden ergraben werden. Ein weiteres außerhalb der Einfriedung legendes Gebäude könnte auf ein Badhaus verweisen. Die Anlage des römischen Hofguts kann geradezu als idealtypisch bezeichnet werden. Aber schauen Sie selbst!

Am Sonntag, den 9. September wird Andreas Stiene mit Unterstützung des Heimatvereins die Villa rustica erläutern.

Begleitend wird über die römischen Besiedlung dieser Gegend eine Ausstellung vor Ort zu sehen sein.
Zur ersten Führung um 11 Uhr wird es ein einfaches „Lentaculum“ (Frühstück) geben und zur Führung um 15 Uhr wird eine „Mensa Secunda“ (Nachspeise) gereicht.


9. September 2018, 14 Uhr:
Eröffnung der neuen Dauerausstellung im Museum unter der Yburg
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Passend zum Tag des offenen Denkmals luden wir in eines der bekanntesten Denkmäler Kernens, das Museum unter der Yburg, ein.

Das Museum blickt zurück auf eine lange, erfolgreiche Geschichte mit zahlreichen interessanten Sonderaussstellungen. Nach vielen Jahren ist die Verantwortung 2015 vom Verein für Heimat und Kultur e. V. wieder an die Gemeinde übergeben worden.
Mit einer neu konzipierten Dauerausstellung soll das Museum unter der Yburg nun rechtzeitig zur Gartenschau wieder ein attraktives Ziel - nicht nur für Kernener Bürger - werden.

Zur Eröffnung sprachen Bürgermeister Stefan Altenberger und Frau Ute Heinle vom Verein für Heimat und Kultur. Im Anschluss stellte Frau Dr. Claudia Greiner die neue Dauerausstellung vor.


Zeitzeugen Hangweide, 3. Themenabend, 25. September 2018, 19 Uhr

Unser Projekt, den Wohnplatz Hangweide als Teil der Diakonie Stetten mit persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen von Zeitzeugen filmisch festzuhalten, nimmt allmählich Formen an. Bei zwei Veranstaltungen zu diesem Projekt haben wir bereits viele interessante und teils sehr emotionale Eindrücke und Erlebnisse von den Zeitzeugen erzählt bekommen. Da unser 1. Termin wegen des heißen Wetters und der Ferienzeit nicht angenommen wurde, laden wir Sie erneut zu einem interessanten Abend in die Begegnungsstätte Rommelshausen im Haus Edelberg ein zum Thema: Entwicklung der Pflege und Betreuung in der Hangweide.

Wir suchen Menschen, die uns etwas über das Wohnen und Arbeiten auf der Hangweide erzählen, Mitarbeiter, die die Bewohner mit erhöhtem Betreuungsaufwand betreut haben.

Von wann bis wann haben Sie dort gearbeitet? Haben Sie sich bewusst für die Hangweide entschieden? Was war das Besondere dort zu arbeiten, zu wohnen? Die Lage im Grünen zwischen den beiden Ortsteilen Stetten und Rommelshausen war etwas Besonderes, wie hat das auf Sie gewirkt?

Diese Lage und der Zaun, war es eher Schutz, eher Gefängnis? Der zweite Zaun als Trennung zwischen männlichen und weiblichen Bewohnern? Die sonntäglichen Ausflüge nach Rommelshausen aber auch die Besucher auf dem Anstaltsgelände, was gibt es da zu berichten? Wie war das Miteinander aller Menschen? Wie viele Menschen wohnten und arbeiteten auf der Hangweide? Zu Beginn – am Hochpunkt – zuletzt?

Im Kontext mit den ursprünglichen Gebäuden geht es hierbei um das Herausfinden von Bedeutung, Sinnhaftigkeit und Nutzung des Ortes. Dies alles zu erfassen ist Teil des „Genius loci“, dem Geist des Ortes. Gab es diesen schon früher oder wird er wie gerade genannt erst durch die Sinnhaftigkeit der Nutzung geschaffen? Wie kann er aufrechterhalten werden? Schließlich war die Hangweide das erste europäische Projekt in dieser Art. Was macht in Zukunft Sinn, die Aufgaben und Zielrichtungen in der Betreuung ändern sich. Was kommt nach der Inklusion?

Sicherlich haben wir wichtige Gedanken und Fragen hier nicht beschrieben. Doch genau darum geht es uns: Das Wichtige und das Einmalige der Hangweide für folgende Generationen festzuhalten.

Wenn Sie sich von einem der Themen angesprochen fühlen, kommen Sie doch am entsprechenden Termin vorbei! Ebenfalls bitten wir Sie, diese Einladung an mögliche weitere an diesem Projekt interessierte Menschen (Freunde, Bekannte, Mitarbeiter etc.) weiterzuleiten.

Die Hangweide hat Vergangenheit, die wir im Sinne des Ortsgedächtnisses festhalten und dazu mit den Zeitzeugen einen Film erstellen möchten. Dafür suchen wir Menschen, die zum Interview bereit sind. Daher haben wir vor, die Erzählungen auch an diesen Abenden mit Tonband aufzuzeichnen. Im Film werden auch Namen und Fotos veröffentlicht. Wenn Sie dies nicht möchten, bitten wir Sie, uns dies mitzuteilen.


Zeitzeugen Hangweide, 2. Themenabend: Dienstag, 24.07.2018 um 19 Uhr in der Begegnungsstätte in Stetten, St.-Pierre-Platz

Thema: Innere bauliche Entwicklung und Wohnen und Arbeiten für Mitarbeiter. Wir suchen Menschen, die sich mit den Gebäuden auf der Hangweide auskennen und die uns etwas über die innere bauliche Entwicklung der Hangweide erzählen. Informationen über die Gebäude, die es schon auf der Hangweide gab, bevor die Diakoniegebäude im Jahr 1958 errichtet wurden, deren Nutzung bevor sie Zug um Zug abgerissen wurden. Die Gebäude, die den Standort Hangweide der Diakonie Stetten begründet haben (Kirchsaal, Bewohner- und Mitarbeiterhäuser).

Wer war bei der Errichtung beteiligt, wer hat die Anlage geplant und welche Handwerksfirmen haben ausgeführt? Was hat es mit den Zäunen auf sich? Es folgen bauliche Veränderungen nach 1958, dem Abriss des Wahlerschen Gebäudes, den Neubauten in den 70er Jahren wie dem Lutzhaus, dem Werkstätten- und Kantinengebäude oder das Therapiezentrum samt Hallenschwimmbad. Ende 1990 kamen die Anna-Kaiser-Häuser dazu, warum wurden genau dort die Menschen mit den höchsten Betreuungsanforderungen untergebracht? Wie war das mit dem Hochwasser im Jahr xy? Welche Bedeutung hatte die Gärtnerei? Wie war das mit der technischen Ausrüstung und dem Betrieb der Gebäude?

Mögliche Fragen, deren Antworten uns über die chronologische Abfolge einen analytischen Überblick über das Gebaute und deren Bedeutung erfahren lassen. Wir sind gespannt mehr darüber zu erfahren.

Uns interessiert es auch, wie es für die Mitarbeiter war, die in der Hangweide gewohnt haben. Wie war es dort zu leben? Wie waren die Beziehungen in die Ortsteile? Wie war das Leben für die Kinder?

Zusätzlich gab es auf der Hangweide ja auch Werkstätten, die Gärtnerei und ein Schwimmbad. Hier ist interessant, wie es für die Mitarbeiter dort war, die nicht aus direkt aus der Pflege gekommen sind.


Zeitzeugen Hangweide, 3. Themenabend: Dienstag, 31.07.2018 um 19 Uhr in der Begegnungsstätte in Stetten, St.-Pierre-Platz

Thema: Politische Zusammenhänge mit der Gemeinde bzw. den beiden Orten Stetten und

Rommelshausen. Wir suchen Menschen und Entscheidungsträger, die uns von den wichtigsten politischen Entscheidungen im Kontext der Hangweide erzählen. Die Lage auf damals Rommelshäuser Grund aber der Betreiber ist aus Stetten? Wie war die Zusammenarbeit zwischen Kommunalpolitik und der Diakonie Stetten? Welche Bedeutung hatte das für die damaligen Orte Stetten und Rommelshausen? Gab es wichtige politische Entscheidungen, die einen Wandel erzeugt haben und/oder wurde umgekehrt betrachtet eine politische Entscheidung wegen einem Wandel notwendig? Wie entstand die Unterführung? Welche weiteren wichtigen Entscheidungen gab es, oder waren notwendig?

Die Antworten sollen politische Zusammenhänge verdeutlichen, um deren Wichtigkeit in Bezug auf Sinnhaftigkeit, Lebensdauer und Nachhaltigkeit erfassen zu können.


Ausstellung : Fremde Gassen – Die neue Heimat erfassen

Ein Heimatvertriebener aus dem Sudetenland landet 1947 in Stetten. Er muss den neuen Lebensraum erst kennenlernen. Sein Talent und seine Freude am Zeichnen und Skizzieren helfen ihm dabei. Und so entstehen bis 1952 weit über 100 Skizzen der neuen Heimat, diesem beschaulichen, bäuerlichen Dorf und seiner Umgebung.

Viele Jahre später entdeckt der Enkel, der ebenfalls einige Jahre in Stetten lebte und aufwuchs, den Schatz. Es entsteht der Gedanke, mit diesen Bildern über teils längst vergangene Dorfansichten eine Ausstellung zu gestalten.

Wir vom Heimatverein haben diesen Gedanken gerne aufgegriffen. Und so zeigten wir im Juni und Juli 2018 an jedem Sonntag die Ausstellung

"Fremde Gassen – Die neue Heimat erfassen".

Zeichnungen von Ernst Hennrich.



13. April 2018: Römer Zeitzeugen berichteten aus den 30er bis 50er Jahren, Alte Kelter Rommelshausen, 19 h

Zeitzeugen bilden mit ihren persönlichen Wissen und dem persönlich Erlebten eine unschätzbare Quelle für die Erfassung und Dokumentation der Zeitgeschichte. Wir haben verschiedene Bürger aus Rommelshausen zu ihren Erlebnissen während und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg befragt und diese Gespäche auf Video aufgezeichnet. An diesem Abend sehen Sie eine Zusammenfassung dieser Filme und dazu eine Einordnung mit Fotos und anderen Dokumenten aus dieser Zeit. Für einen kleinen Imbiss und Getränke ist gesorgt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Informationen zum Herunterladen


23. März 2018, 19 Uhr: Dokumentation Hangweide

Der Heimatverein möchte die Hangweide mit Berichten von Zeitzeugen dokumentieren und im Film für künftige Generationen festhalten. Wir suchen Zeitzeugen und Interessierte, die mit uns dieses Projekt umsetzen. Außerdem suchen wir Sponsoren, die die Dokumentation der Hangweide unterstützen möchten.

Veranstaltungsort: Begegnungsstätte im Haus Edelberg

Einladung und Zielsetzung als pdf zum Download

Was stellen wir uns nun darunter vor? Die Dokumentation des Wohnplatzes Hangweide, als Teil der Diakonie Stetten, soll mit persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen von Zeitzeugen, den ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Bewohnerinnen und Bewohnern erstellt werden. Im Film soll das Areal in seiner derzeitigen Form erfasst werden, und Zeitzeugen sollen über Ihre persönliche Erinnerungen berichten. Darüber hinaus soll auch weiteres Material dokumentiert werden. Der Film soll die Entstehung der Hangweide umfassen, die Bedeutung und das Leben am Wohnplatz Hangweide aufzeigen, einen Einblick in den Alltag bieten und somit das Wissen der Zeitzeugen wahren.

Geplant ist, die Entwicklung der Hangweide für die Nachwelt festzuhalten und unter anderem folgende Fragen zu beantworten:

  • Wie entwickelte sich die Bewohnerzahl der Hangweide?
  • Welche baulichen Entwicklungen und Maßnahmen, z.B. Hallenbad, wurden realisiert?
  • Welche Ausweitungen des Geländes erfolgten im Laufe der Nutzung und welche Diskussionen gab es in der Gemeinde hierzu?
  • Wie entstand die Fußgängerunterführung?
  • Welche Bewohner wurden untergebracht, und welche Arbeitsplätze hatten diese Bewohner?

Wir würden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse an diesem spannenden Projekt geweckt haben und wir Sie auf unserem Informationsabend begrüßen dürfen.


9. Februar 2018: Was erwarten Sie von der Bürgerbeteiligung? Diese Veranstaltung in unserer Reihe "Lebensraum Kernen" hat sich mit der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern in Ortsentwicklungsprozessen befasst. Wir wollten aufzeigen, was die Weiterentwicklung der Hangweide für die Gemeinde bedeutet. Welche Auswirkungen wird die neue Bebauung der Hangweide für uns alle haben? Wir wollten auch darüber nachdenken, welchen Rahmen wir uns für eine Bürgerbeteiligung vorstellen. Ein demokratischer Bauprozess endet nicht mit den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger im Vorfeld. Denn diese Wünsche stehen nicht auf einer Liste, aus der andere heraussuchen, was sie umsetzen wollen. Die, die Entscheidungen treffen, müssen nicht mit dem Resultat leben. Der Entwicklungsprozess der Hangweide geht uns alle an.


1. Dezember 2017

Die Hangweide weiterentwickeln! Wir zeigten den Film "buy buy St. Pauli" über die Kämpfe um die ESSO-Häuser in Hamburg. In diesem Film kommen nicht nur Aktivisten der Initiative ESSO-Häuser zu Wort, sondern auch Bewohner, Nachbarn und Gewerbetreibende, wie auch Politiker, mögliche Investoren und eine Stararchitektin (www.buybuy-stpauli.de).

Aus dem Manifest für den Erhalt der ESSO-Häuser: "Wir wissen, wir sind nicht alleine mit unserer Forderung nach einer anderen Baupolitik, nach einer Stadt für alle. Die Herausforderung besteht heute darin, antizyklisch zu handeln und diejenigen stark zu machen, die sich die Stadt, die Viertel, die Orte nicht bloß gekauft haben, sondern ihnen ihre Vielfalt und Unverwechselbarkeit geben."

Was lernen wir für die Hangweide daraus?


5. November 2017: Finissage: Zurück in die Fünfziger!

Die Fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts waren geprägt von schrägen Formen und schrillen Farben.
Das Museum unter der Yburg zeigte 2016/17 Möbel und Gebrauchsgegenstände aus einer privaten Sammlung.

  


28. Oktober 2017       Stetten-Film von Rheinhold Reichle, bei vollem Haus in der Glockenkelter


14. Oktober 2017

Spaziergang entlang des Beibachs

Mehr als 20 Interessierte haben sich am 14. Oktober beim Lamm-Brunnen zum Spaziergang entlang des Beibachs des Heimatvereins getroffen. Begleitet durch den Ortsführer für Rommelshausen des Vereins für Heimat und Kultur, Hans Schniepp, ging es zuerst zu einigen interessanten Punkten im Oberdorf. Die Teilnehmer erfuhren interessante Dinge zum Fachwerk des „Bürkle“-Hofes, der Geschichte des Schafhofes und zur Bedeutung des historischen Brunnens neben dem Schweizer-Haus. Dazu gab es Ergänzungen aus den Erinnerungen einiger Teilnehmer, die die Erläuterungen von Hans Schniepp noch ergänzten.
Anschließend ging es dann über den Masvingo-Park zum Ostrand von Rommelshausen mit dem Blick auf die Hangweide. Es ergab sich dort eine lebhafte Diskussion über die weitere Entwicklung der Hangweide nach dem bevorstehenden Kauf durch die Gemeinde. Alle Anwesenden waren sich darin einig, dass eine echte Bürgerbeteiligung bei der Ortsteilentwicklung notwendig ist. Bedauert wurde, dass es leider keine Ortsentwicklungs-Planung für die Gemeinde Kernen gibt. Besonders da die Hangweide ja die Verbindung von Rommelshausen und Stetten bildet. So wurde zum Beispiel das Thema „Neues Feuerwehrgebäude“ in die Diskussion geworfen. Auch die Frage nach einem möglichen Naherholungsbereich – früher gab es in der Hangweide noch einen kleinen See und den Mühlenkanal – hat sich gestellt.
Zum Abschluss ging der Spaziergang noch zu den Resten der Villa rustica und für einen kleineren Teil der Spaziergänger noch in den Römerhof für eine Abschluss-Gesprächsrunde.


7. Oktober 2017 Ortsführung Rommelshausen - Unterdorf (14 - 17 Uhr)

Historische Fakten, alte Ansichten und Geschichten aus Rommelshausen sind Teil der neugestalteten Ortsführungen. So erfahren Sie unter anderem Fakten über frühzeitliche Funde, können anhand alter Luftaufnahmen die Ortsentwicklung nachvollziehen und wissen danach zum Beispiel, wo das "Kaffeegässle" ist. Neben der bewährten Führung im „Unterdorf“ haben wir nun auch eine Führung durch das „Oberdorf“ aufgebaut.

Artikel aus der Waiblinger Kreiszeitung folgt.


10. September 2017     Tag des offenen Denkmals, Thema "Macht und Pracht"

Das Schloss Stetten – Dreiklang der Repräsentation oder die Lust an der Inszenierung.

In Stetten steht eine spätmittelalterliche Schlossanlage, die durch unterschiedlichste Herr- und „Frauschaften“ über die Jahrhunderte stetig erweitert wurde (Herren von Stetten, Thumb von Neuburg, Haus Württemberg). An drei Kristallisationsorten soll sich der Frage nach „Macht und Pracht“ angenähert werden. Eine kleine Ausstellung gibt einen Überblick über Kontinuität und Brüche in der Geschichte der Anlage.

Die Führungen um 11 und 14 Uhr mit Andreas Stiene finden bei jedem Wetter statt. Treffpunkt am Brunnen im Schlosshof.
Dauer der Führung ca. 1,5 Stunden.

Ab 12 Uhr besteht die Möglichkeit eines Mittagessens im „La Salle“ im Schloss (Anmeldung ratsam)
sowie um 16 Uhr das Angebot von Kaffee und Kuchen an gleichem Ort.

Artikel aus der WKZ


2. August 2017       Vortrag: Die Hangweide und die Internat. Bauausstellung 2027 Region Stuttgart, von Ute Heinle, Architektin, um 19 h im Museumskeller. Artikel aus der Fellbacher Zeitung

28. Juni 2017 "Lebensraum Kernen"

Aktuelle Veränderungen im Ort, wie den Abriss des Milchhäusle in Rommelshausen, haben wir zum Anlass genommen, den Lebensraum Kernen von gestern mit alten Fotoaufnahmen auf die Spur zu gehen. Das Bauvorhaben der Firma Fischer auf dem ehemaligen Rüsch-Areal zeigt, wie sich im Wandel der Zeit nicht nur die gebaute Umwelt, sondern auch der soziale Lebensraum verändert. Aus den ehemaligen Dörfern Rommelshausen und Stetten im Remstal wurde die Gemeinde Kernen in der Region Stuttgart. Die Sichtung der Fotoaufnahmen bringt uns immer wieder zum Nachdenken. Wie sahen die Ortsteile noch vor ein paar Jahren aus und wie haben sie sich verändert? An welchen Stellen wurden die Häuser abgerissen und neu überbaut? Es entsteht aber auch die Frage: Was ist Heimat? Gibt es eine Einmaligkeit oder ist alles austauschbar? Wie lässt sich gestern – heute – morgen miteinander verbinden? Der Frage, wodurch Identität und Orientierung entsteht, wollen wir weiterhin nachgehen. Im Vortrag „Lebensraum Kernen“ wird der Architekt Moritz Seifert Sie an seinen Gedanken teilhaben lassen. Bei der anschließenden Diskussion wollen wir gerne mit Ihnen gemeinsam darüber nachdenken.

Dazu der Bericht aus der Waiblinger Kreiszeitung


8. April 2017      Ortsführung im Unterdorf von Rommelshausen

wird wegen des großen Interesses demnächst wiederholt.


6. April 2017      "Dienst-Tag" im Museum

Unserem Aufruf, uns historische Aufnahmen vom Römer Milchhäusle und seiner Umgebung zukommen zu lassen, sind viele Bürgerinnen und Bürger gefolgt. Der erste Dienst-Tag war für uns ein Erfolg. Wir erhielten Bilder, die wir so noch nicht kannten und die schnell Erinnerungen wach riefen. „Der Kolonialwarenladen Seibold und der Konsum waren doch auch direkt neben dem Milchhäusle. Wie hat sich der Ort doch verändert.“ Die Fotos konnten nach der Digitalisierung unverzüglich wieder mitgenommen werden. Vielen Dank für die Unterstützung.


24. März 2017 : Mitgliederversammlung

Die Hauptversammlung startete ordnungsgemäß mit der Begrüßung der anwesenden Mitglieder und Gäste. Der Bericht des Vorstandes stellte die vielfältigen Tätigkeiten im Jahr 2016 dar. Der Vorstand wurde von den Mitgliedern einstimmig entlastet.

Die Wahlen eines neuen Vorstandes bildeten den wichtigsten Tagesordnungspunkt. Der bisherige langjährige Vorsitzende Klaus Häcker und der Stellvertreter Dieter Beneld standen nicht mehr zur Wahl. Als 1. Vorsitzende wurde Ute Heinle, als Stellvertreterin Birgit Hoss, als Schriftführerin Sarah Beneld und als Kassier Uwe Oberkirch gewählt. Sieben Beiräte werden die Arbeit im Vorstand unterstützen.

Als erste Amtshandlung der neuen Vorsitzenden wurde Dieter Beneld für sein intensives Engagement die Ehrenmitgliedschaft, so hatte der bisherige Beirat beschlossen, angetragen. Klaus Häcker wurde nach zwanzig Jahren als Vorsitzender zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Für das kommende Jahr hat sich der Verein wieder interessante Themen vorgenommen. Im Zentrum der Arbeit werden, wie im vergangenen Jahr, die Interviews mit Zeitzeugen, mit Schwerpunkt Rommelshausen, stehen. Die Ortsführungen in Rommelshausen werden mit weiteren Themen durchgeführt.


21. Oktober 2016: Literarische Lesung mit Klaus Schützinger - bekannt vom "Trio Cascade"

Karamelcreme und Rotwein mit Schokolade - Eine schwäbische Lebens- und Familiengeschichte

In schriftstellerischer Freiheit erzählt er die Geschichte seines Vaters, der in einer städtisch-bürgerlichen Familie während des Dritten Reiches aufgewachsen ist, der sich dann aber aufmachte und sein Glück als Bauer auf dem Land machen wollte. Geht das überhaupt – ein Städter auf dem Dorf?
Der Stoff ist spannende, unterhaltsame und vergnügliche Geschichte. Man erfährt beiläufig, wie sich das bäuerliche Leben und die Erziehung zwischen den 1950er und 1980er Jahren gewandelt haben. In den alltäglichen Geschichten spiegelt sich die große Geschichte wieder, die fern ist und doch zugleich ganz direkt in das Leben der einfachen Leute eingreift. Eine spannende Sozial- und Heimatgeschichte.
Es sind die Personenzeichnungen von einfachen Leuten und doch charakterstarken Persönlichkeiten, die es heute wohl so nicht mehr gibt, die einen fesseln. Man erlebt ein lebendiges Familienpanorama, das nicht nur einem Vater, sondern auch den einfachen Männern und Frauen unseres Landes ein liebevolles Denkmal setzt.

Die Lesung wurde durch musikalische Einlagen aufgelockert, und am Ende durfte ein Rotwein mit Schokolade nicht fehlen.


24. September 2016: Ortsführung Rommelshausen

Historische Fakten, alte Ansichten und Geschichten aus Rommelshausen sind Teil der neugestalteten Ortsführung. Anhand alter Luftaufnahmen können Sie die Ortsentwicklung nachvollziehen, Sie erfahren Besonderes aus der Ortsgeschichte, Interessantes für alteingesessene Römer, Zugezogene, für Jung und Alt. Anmeldung: focus-ortsfuehrung-rom@web.de oder Tel. 0172-7303932


11. September 2016: Tag des offenen Denkmals

In Kernen stand in diesem Jahr das ehemalige Rathaus Rommelshausen in der Hauptstr. 17 im Mittelpunkt. Geplant 1777 durch Landesoberbaudirektor Johann Adam Groß d. J. als typischer Vertreter für die öffentlichen Verwaltungsbauten aus der Zeit des Barock. Mehrfach umgebaut, u. a. mit kleinem Gewölbekeller und der Arrestzelle unter dem Dach.

Fotos und Infotafeln von dieser Veranstaltung


3. Juli 2016: Museumsrätsel: "Was bin ich?" : Nur vier von 61 Teilnehmern hatten alle Fragen richtig gelöst. Sie können noch außer Konkurrenz miträtseln: alle rätselhaften Gegenstände finden Sie hier.


Schulung Schriftkunde und Archive im März 2016

Dozent: Kreisarchivar A. Okonnek

Die Geschichte zu verstehen und aus ihr zu lernen, dazu gehört, alte Handschriften lesen zu können. Vor dem Lesen steht die Frage: wo finde ich was? Die Schulung für dieses Gebiet sehen wir für den Tiefgang in historischen Themen als unumgänglich an.

Themen: Archivlandschaft – Schriftkunde
• Was ist eigentlich ein Archiv?
• Wo muss ich nach was suchen?
• Überblick über die Archivgeschichte, von der Antike bis heute

Der Auftrag eines Archivs:
• Kulturelle, rechtsstaatliche und landesarchivgesetzliche Aspekte
• Die deutsche und württembergische Archivlandschaft
• Das Gemeindearchiv (inkl. typischer Inhalte)
• Hilfswissenschaften im Archivwesen

Paläographie
• Grundstruktur der deutschen Schreibschrift
• Wichtige Abkürzungen
• Einführung in die Schriftkunde: "einfache" Texte (1915-1920)
• Vertiefende Übungen mit schwierigen Texten (Gemeindearchiv)


2. Oktober 2015: Der "Große Ehrenamtspreis" der Bürgerstiftung!

Die Bürgerstiftung Kernen verlieh den „Großen Ehrenamtspreis“ unserem Verein und besonders und vor allem unseren langjährigen Vorständen Klaus Häcker und Dieter Beneld.

Herr Dr. Kauffmann stellte in seiner Laudatio ein ausführliches Bild der vielfältigen Aktivitäten der 32 Jahre in den Mittelpunkt. Er schlug dabei einen umfassenden Bogen von der Gründung des Vereins im Jahre 1983, unter der Mitwirkung vom ehemaligen BM Haußmann, Frau Wehmeyer, Herrn Häcker und weiteren Personen, bis zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals in der Dorfmühle in Stetten. „Das Thema Heimat – eine wohlwollend und kritische Reflexion über dieses Thema, mit vielen Variationen“.

Wir freuen uns sehr über diesen Preis. Die Anerkennung stärkt uns in unserem Bestreben, den Verein für die Zukunft auszurichten, um auch weiterhin wohlwollend und kritisch über die Themen des Ortes in vielgestaltigen Variationen zu reflektieren. Es ist uns ein Anliegen, den künftigen Generationen den wertschätzenden Begriff von Heimat nahezubringen, indem wir das Bewusstsein und das Wissen über die Geschichte der Gemeinde aufarbeiten und im Bewusstsein verankern, um hiermit die Zukunft des Ortes mitzugestalten.

Wir bedanken uns mit großer Freude für die Anerkennung!


Tag des offenen Denkmals am 13. September 2015, Thema: Handwerk, Technik, Industrie. Unser Beitrag in Kernen: die Stettener Dorfmühle und das Backhäusle in der Mühlstraße. Programm: Führungen durch die Dorfmühle, Filmvorführung über die letzte Müllerin Marianne Schlegel und den Bauforscher Markus Numberger, Ausstellung mit Fotos und Plänen zur Geschichte der Dorfmühle.

Haben Sie es am Tag des offenen Denkmals im September nicht in die Dorfmühle geschafft?
Hier finden Sie zwei Videos zum Innenleben der historischen Wassermühle:


2. Kellertreff am 9. Juni 2015 für alle geschichtlich Interessierten. Der Gemeindearchivar gewährte einen Einblick in seine Arbeit, ein Sammler referierte zum Thema "Atlanten".
1. Kellertreff am 22. April 2015. Ein Abend mit geschichtlich Interessierten zur Ideensammlung, was der Heimatverein künftig erforschen oder betreiben könnte.
Literarischer Abend: "Die Schöpfung - ein Hymnus an die Natur".
am Samstag 21.03.2015 um 19.30 Uhr im Museumskeller unter der Yburg. Programm zum Download

Ausstellung 2014: "Mit Hurra in den Untergang". Der 1. Weltkrieg - die erste Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Broschüre zum Download
Ausstellung 2013: Kleine Welten: Dioramen mit Zinnfiguren und
Der Gnadenhof für alte Teddies. Zwei Ausstellungen, Dezember 2013 bis Juni 2014 Fotos     Pressestimmen


Tag des offenen Denkmals 2013: Um- und Untergang in der Gemeinde
Zum Nachwandern:          Rommelshausen       Stetten
Historischer Ortsrundgang: Rommelshausen      Stetten

Ausstellung 2013: "leicht - weit: Jörg Schlaich und Rudolf Bergermann" Broschüre zum Download


Ausstellung 2012: Fachwerk allerorten
Broschüre zum Download #1
     Broschüre zum Download #2
 
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